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Panasonic Lumix DMC L1 | Digital Camera Review | Bedienung
Die große Anzahl Tasten auf der Panasonic Lumix L1 dürfte einige Benutzer bei der ersten Begegnung mit der Kamera möglicherweise abschrecken. Man glaubt schließlich schnell, dass die Kamera sehr umständlich zu bedienen ist. Das ist jedoch überhaupt nicht der Fall. Man kann fast alle Einstellungen direkt auf der L1 anpassen, ohne dass man dafür in das Menü einsteigen muss. Die Tasten haben darüber hinaus jeweils alle nur eine Funktion, was der Bedienungsfreundlichkeit sicher zu Gute kommt. Tatsächlich verfügt die Panasonic L1 über eíne umfassende Reihe Schnelltasten, wodurch weniger Zeit im Menü der Kamera zugebracht werden muss.
Panasonic Lumix DMC L1 | Digital Camera Panasonic Lumix DMC L1 | Digital Camera
Panasonic Lumix L1 - Supersonic Wave Anti-Staubfilter
Das Starten der Panasonic L1 dauert ungefähr ein bis zwei Sekunden. Für eine DSLR ist das relativ langsam, aber Panasonic hat dafür einen guten Grund. Die Ursache liegt im Supersonic Wave Anti-Staubfilter. Dieser vibriert bevor man fotografieren kann, so dass der Staub vom Sensor, beziehungsweise eigentlich vom Filter, fällt. Man dürfte auf diese Weise nicht so schnell ärgerlichen Staub in seinen Bildern antreffen. Es ist dasselbe System wie beispielsweise bei der Olympus E-330. Das ist nicht verwunderlich, denn die Kameras wurden in einer Kooperation entwickelt. Es ist allerdings schade, dass es manchmal kostbare Zeit beim Starten kostet und dass man es nicht abschalten kann. Dass es auch anders geht, zeigt Canon mit ihrer neuen 40D, bei der eine andere Technik dasselbe staubfreie Ergebnis einbringt, während außerdem auf die Priorität für die Aufnahme eines Fotos geachtet wurde. Es ist nämlich möglich, den Prozess der Staubreduzierung über den Auslöseknopf zu unterbrechen.

Panasonic DMC L1 - Verschlusszeit & Blende
Die Panasonic Lumix DMC-L1 ist vor allem für erfahrene Fotografen gedacht. Programmmodi findet man demzufolge nicht vor. Immerhin kann man die Kamera die Verschlusszeit und die Blende selbst wählen lassen, oder eines von beidem. Und das funktioniert wirklich super einfach. Auf dem Objektiv befindet sich ein Blendenring. Genau wie bei alten Analogkameras. Stellt man diesen auf A ein, wählt die Kamera die Blende selbst. Möchte man die Blende lieber selbst bestimmen, und somit Einfluss auch die Schärfentiefe ausüben, dreht man den Ring einfach auf den gewünschten Wert. Für die Verschlusszeit gilt Ähnliches. Stellt man die Verschlusszeit auf A ein, wird diese von der Kamera festgelegt, andernfalls wählt man die Verschlusszeit selbst aus. Stellt man sowohl die Verschlusszeit als auch die Blende auf A, erhält man den bekannten Programmmodus. Hat man beides nicht auf A eingestellt, belichtet man manuell. So einfach kann das sein. Nun haben allerdings nicht alle Objektive des Four-Thirds-Systems einen Blendenring, nur die Leica-Objektive. Montiert man ein anderes Objektiv auf der Panasonic Lumix L1, muss man zur Regelung der Blende die FUNC 1 Taste betätigen. Damit kann man auch leben, obwohl die Arbeit mit einem Leica-Objektiv von mir bevorzugt wird.

Panasonic Lumix DMC-L1 - LCD-Display & Sucher
Wenn man schlicht über den Sucher fotografiert, werden alle Einstellungen auf dem Display hinten angezeigt. Man sieht hier, welche Farbeinstellung man verwendet, die Empfindlichkeit, den Weißabgleich, die Qualität und noch vieles mehr. Auf einen Blick sieht man, ob man die Kamera richtig eingestellt hat, was in der Praxis sehr angenehm ist. Besonders weil die Buchstaben ziemlich groß sind. Mit einem 2,5-Zoll-Monitor ist natürlich auch der notwendige Platz dafür vorhanden. Auch im Live View werden viele Informationen angezeigt. Die Daten befinden sich dann oben, statt unten, auf dem Display, so dass man eine freie Sicht auf das Bild hat. Außerdem erscheint im Live View auch ein Histogramm. Leider verschwindet das kurz, wenn man die Belichtungskorrektur verwendet. Man sieht also nicht live auf dem Histogramm, was man macht.

Panasonic L1 DSLR- Wahlmenü & Einstellrad
Betätigt man eine der Tasten, wird ein Wahlmenü eingeblendet. Mit dem Einstellrad kann man dann die richtige Einstellung selektieren, was gut und schnell funktioniert. Nur hatte ich immer die Neigung, mit den Navigationstasten die richtige Einstellung auswählen zu wollen. Und das geht nicht. Das Einstellrad habe ich manchmal vergessen, wenngleich ein kleines Symbol angibt, dass man die Werte mit Hilfe des Rads ändern muss. Das ging nach einiger praktischer Erfahrung übrigens schon ein Stück besser. Die Navigationstasten werden nur beim Weißabgleich verwendet.
Man kann nämlich auf sehr schnelle Art und Weise eine Korrektur des Weißabgleichs durchführen. Ich würde es einfacher finden, das genau anders herum zu machen, also mit den Navigationstasten zu blättern, während die Korrektur über das Einstellrad geregelt wird. Oder ich hätte gern die Möglichkeit, das über das Menü auszuwählen.

Panasonic DMC L1 Kamera - Live View
Der Sucher der Panasonic Lumix L1 ist sehr klein und sehr dunkel ausgefallen. Trotz des besonders schönen Standardobjektivs von Leica, das mit einer Ausgangsblende zwischen f/2.8 und f/3.5 allerdings ziemlich lichtstark ist. Für normale Fotografie kann man damit arbeiten, aber wenn man wirklich präzise den Ausschnitt festlegen oder fokussieren möchte, reicht das nicht aus. Stattdessen kann man besser Live View verwenden. Genau wie bei der Olympus E-330 kann man dann genau sehen, was geschieht. Im Gegensatz zur Olympus, verfügt die Panasonic L1 nur über einen Modus. Außerdem ist das Display nicht drehbar, wie bei der E-330, wodurch der Nutzen ein wenig eingeschränkt wird. Bei der L1 wird der Spiegel weggeklappt und man schaut dann wirklich über den Sensor. Dank des schönen Displays hat man ein gutes Bild. Wenn man die Kamera über den Kopf halten möchte, um ein Überblickfoto zu machen, kann man jetzt auch die Vogelperspektive verwenden. Eine schöne Neuerung, die jedoch nicht so erfreulich funktioniert wie ein drehbares Display, vor allem weil es nur in eine Richtung möglich ist. Bei tief gelegenen Standorten muss man demzufolge in die Knie gehen. Der Autofokus funktioniert bei Live View normal, das heißt nur für Einzelbilder. Wenn man den Auslösekopf zum Fokussieren halb durchdrückt, klappt zuerst der Spiegel kurz nach hinten. Das Licht kann auf diese Weise an den AF-Sensor weitergeleitet werden. Nach dem Fokussieren hat man wieder ein Bild. Der gesamte Prozess findet innerhalb eines Buchteils einer Sekunde statt und geht mit dem notwendigen Klicken einher. Obwohl es nicht wirklich schnell geht, kann man sehr gut damit arbeiten. Außerdem sorgt es dafür, dass Live View sich sehr gut verwenden lässt. Live View ist besonders praktisch, wenn man manuell fokussieren möchte. Man kann in diesem Fall auf einen bestimmten Teil einzoomen, der dann auf dem ganzen Display angezeigt wird. Auf diese Weise kann man sehr präzise die Schärfe bestimmen. Ideal beispielsweise bei Makrofotografie.

Panasonic Lumix L1 - Fokussierpunkte
Auch wenn man mit der Panasonic Lumix L1 normal über den Sucher fotografiert, lässt es sich mit dieser Kamera sehr angenehm arbeiten. Der Autofokus ist recht flott, aber bestimmt kein Muster an Geschwindigkeit. Es ist schade, dass die drei Fokussierpunkte so nah beieinander liegen. So muss man doch immer wieder die Komposition ändern, wenn man fokussiert hat. Und das nützt einem perfekt scharfen Foto nicht gerade. Dadurch dass man die Schärfe im Sucher nicht richtig beurteilen kann, muss man demzufolge darauf vertrauen, dass alles gut klappt. Glücklicherweise ist das auch in den meisten Fällen so. Die meisten unscharfen Fotos werden durch eigene Fehler verursacht.

Panasonic DMC-L1 SLR - MEGA O.I.S.
Wie alle Kameras von Panasonic verfügt auch die L1 über eine Bildstabilisierung. Nun ja, das Standardobjektiv von Leica ist mit MEGA O.I.S. ausgestattet, die Kamera selbst nicht. Montiert man beispielsweise ein Objektiv von Olympus auf der L1, hat man also keine Stabilisierung. Das System von Olympus funktioniert besonders gut. In der Kamera kann man zwischen zwei Arten der Stabilisierung wählen. In Modus 1 funktioniert MEGA O.I.S. kontinuierlich. In Modus 2 wird die Stabilisierung nur aktiv, wenn man den Auslöseknopf betätigt. Die Wirkung ist dann größer, aber man verliert schon etwas Zeit, weil das Bild erst angehalten werden muss. Verwendet man das Leica-Objektiv auf einem anderen Gehäuse des Four-Thirds-Systems, ist nur Modus 1 aktiv.
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