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Canon EOS 400D | Digital Camera Review | Anpassungen
Wenn digitale SLR-Modelle von Canon und Nikon miteinander verglichen werden, hört man oft, dass man bei Nikon mehr einstellen kann. Das ist bei der Canon EOS 400D tatsächlich der Fall, wenn man die Kamera mit der Nikon D80 vergleicht. Trotzdem muss man nicht nur darauf achten. Auf der Canon 400D lässt sich mehr als genug einstellen und der Benutzer wird nicht mit Möglichkeiten verwirrt, die er doch niemals verwenden wird. Ein Modell wie die EOS 400D ist mehr als nur eine digitale Plattform für Amateure, die Kamera dürfte auch fortgeschrittene Fotografen reizen und sie bietet mit ihrer großen Auswahl an Einstellungen genügende Optionen, um kreative Höchstleistungen zu erzielen.
Canon EOS 400D | Digital Camera Canon EOS 400D | Digital Camera
Canon EOS 400D digitale SLR - Bildstile
Eine wichtige Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell, der EOS 350D, ist die Verwendung von Bildstilen. Diese kennt man bereits von anderen Modellen von Canon, wie beispielsweise der 30D. Die Bildstile ersetzen die alten Parameter und gehen noch einen Schritt weiter. Es ist jetzt sehr einfach, die richtigen Einstellungen für bestimmte Szene vorzunehmen. Unter anderem Farbsättigung, Kontrast und Scharfzeichnung werden damit geregelt. Die Unterschiede sind manchmal fein, aber gewiss wahrnehmbar. Ein Schwarzweiß-Modus fehlt nicht und darin kann man außerdem noch mit Farbfiltern arbeiten. Genau wie bei der analogen Schwarzweiß-Fotografie. Canon bezeichnet die Bildstile als die digitale Entsprechung zur Auswahl von Fotofilmen, und das ist in großem Maße auch zutreffend. Damit mehr Benutzer sich der Bildstile bewusst werden, ist die SET-Taste die Standardtaste für die Einstellung der Bildstile. Man kann auch selber Bildstile kreieren oder welche aus dem Internet herunterladen. Verwendet man RAW, kann man mit Hilfe des im Lieferumfang enthaltenen Digital Photo Professional auch nachträglich noch die Bildstile verändern. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, damit herumzuexperimentieren, damit die Fotos einen spezifischen, dem eigenen Geschmack entsprechenden Charakter bekommen.

Canon EOS 400D DSLR-Kamera - Lichtmessung
Bei der Lichtmessung hat man die Wahl zwischen drei Modi: Mehrfeldmessung, Teilmessung und durchschnittliche Messung (mit der Betonung auf der Bildmitte). Eine richtige Spotmessung fehlt also, und das ist vor allem für den erfahrenen Fotografen ein Mangel. Bei der Teilmessung werden ungefähr 10 % des Bildes für die Messung benutzt. Und das ist ein größeres Gebiet als bei der Spotmessung, die in der Regel höchstens 1 oder 2 % verwendet. In den meisten Fällen dürfte die Mehrfeldmessung jedoch ausreichen. Es gab nur wenige Aufnahmen, die mit der Mehrfeldmessung daneben gegangen sind. Auch bei Gegenlicht hat die Canon EOS 400D es verstanden, ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Wenngleich mit den üblichen Blendenflecken, aber das liegt am Objektiv und dem Fehlen eines Sonnenschutzes.

Canon EOS 400D Reflexkamera - Programmmodi
Um eine gute Belichtung zu bewerkstelligen, verfügt die EOS 400D über eine breite Skala an Programmmodi. Zuerst natürlich die bekannten Piktogrammmodi, darunter Porträtaufnahmen, bewegliche Motive und Landschaften. Diese Programmmodi regeln übrigens mehr als nur die Blende und die Verschlusszeit, auch die Bildstile werden angepasst. Bekannt sind außerdem der automatische Programmmodus (P), Verschlusszeitvorauswahl (Tv), Blendenvorauswahl (Av) und manuelle Einstellung (M). Der Unterschied zwischen P und dem grünen, vollautomatischen Modus besteht darin, dass man bei P mehr Einfluss über das Menü ausüben kann. Einzigartig für Canon ist die automatische Schärfentiefe (A-Dep), ein häufig unterschätzter Modus, den wir schon aus dem Zeitalter der analogen EOS her kennen. Damit kann man sehr schnell eine Aufnahme mit der richtigen Schärfentiefe machen. Man stellt einen Punkt im Vordergrund und im Hintergrund ein und danach bestimmt die Canon 400D blitzschnell die korrekte Blende und die Entfernung. Es ist eine bequeme Art und Weise mit einem hyperfokalen Abstand zu arbeiten.

Canon EOS 400D digitale SLR - Weißabgleicheinstellungen
Sehr umfassend sind die Weißabgleicheinstellungen. Abgesehen vom vorprogrammierten und dem automatischen Weißabgleich, verfügt die Canon 400D auch über einen manuellen Weißabgleich und eine Weißabgleichkorrektur. Jede Farbe ist auf neun Ebenen regelbar. Damit ersetzt man quasi die Farbfilter, die man von der Analogfotografie her kennt. Der Vorteil dieser Lösung über die Software besteht darin, dass man keinen Lichtverlust bei der Verwendung der Filter zu verzeichnen hat. Außerdem verändert sich die optische Qualität des Objektivs nicht. Aber man muss es schon verstehen, damit umzugehen, und ich frage mich, wie viele Benutzer diese Option tatsächlich verwenden werden und können.
Besonders in JPEG muss man aufpassen, denn Fehler lassen sich dann nicht mehr ungestraft rückgängig machen. Gegebenenfalls kann man noch eine Weißabgleichkorrektur oder eine Belichtungsreihe verwenden. Dabei kann man in mehreren Schritte Korrekturen vornehmen und so das Beste herausfiltern. Übrigens funktioniert diese Belichtungsreihe nicht bei RAW, aber dafür hat man unter Digital Photo Professional (DPP) mehr als genügend Möglichkeiten zum Korrigieren. Der automatische Weißabgleich brachte in bestimmten Lichtsituationen (insbesondere bei Kunstlicht) enttäuschende Leistungen. In normalen Situationen funktionierte er hingegen korrekt, bei Kunstlicht waren die Farbtöne jedoch häufig zu warm (orange/rot). Der manuelle Weißabgleich bietet eine hervorragende Lösung und eliminiert jeden ungewünschten Farbschimmer.

Canon 400D digitale Reflexkamera - AE-Verriegelungstaste
Über das übersichtliche Menü kann man elf persönliche Funktionen einstellen. Hier sind die Funktionen, die man nicht so oft ändert, untergebracht worden, wie Blitzen auf die erste oder zweite Blende, das Einstellen von Belichtungsniveaus in Stufen von 1/2 oder 1/3 und die Verschlussfunktion und die AE-Verriegelungstaste. Man kann die Canon EOS 400D DSLR-Kamera nämlich auch so einstellen, dass man mit der AE-Verriegelungstaste fokussiert statt mit dem Auslöseknopf. Die Belichtungsverriegelung befindet sich dann unter dem Auslösekopf. Das kann sehr praktisch sein, bei Motiven, die sich stark bewegen. Man kann den Auslösekopf halb eingedrückt halten, ohne dass die Fokussierung verändert wird. Sehr praktisch in Situationen, in denen Geschwindigkeit eher die Regel als die Ausnahme ist, beispielsweise bei einer Pressekonferenz oder auf der Straße. Leider ist es nicht möglich, die Einstellungen im internen Speicher festzulegen. So hat man beispielsweise Einstellungen für schnell bewegte Motive und normale Fotografie. Über den Speicher könnte man schnell wechseln. Bei der Canon EOS 400D muss man also immer wieder heraussuchen, was man nun alles ändert.

Canon EOS 400D DSLR-Kamera - Staubentfernungsdaten
Die verschiedenen Arten, dem Staub zu Leibe zu rücken, wurden bereits genannt. Die speziellste davon sind wohl die Staubentfernungsdaten, die man einem Foto hinzufügen kann. Mann muss dann ein ganz weißes Objekt (grau funktioniert keinesfalls) fotografieren. Der Fokuspunkt muss größer als 50 mm sein und das Fokussieren muss auf unendlich eingestellt sein. Über das Menü selektiert man die Staubentfernungsdaten, der Bildsensor wird dann zunächst gereinigt und danach kann man die Aufnahme machen. Die Kamera stellt die Blende selbst auf f/22 ein. Ist die Aufnahme missglückt, erscheint eine Warnung. Ist die Aufnahme gelungen, diese wird übrigens nicht auf die Karte gespeichert, dann werden jedem Foto diese Daten hinzugefügt. In DPP werden anschließend die Daten herausgefiltert, so dass eine staubfreie Aufnahme übrig bleibt. Wie gut das in der Praxis genau funktioniert, ist schwierig zu testen und dürfte sich erst im Laufe der Zeit herausstellen. Wir haben jedenfalls viel Vertrauen, dass diese innovative Lösung einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Staub leisten kann.

Canon EOS 400D SLR-Kamera - ISO-Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit erstreckt sich bei der Canon EOS 400D bis einschließlich ISO 1600. Trotz der höheren Anzahl Pixel auf dem Bildsensor, versteht Canon es, ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Die Canon 400D bringt vortreffliche Resultate in Bezug auf Rauschen ein. Bis einschließlich 400 ISO ist Rauschen praktisch nicht vorhanden. Erst bei 800 ISO, und dann auch nur überwiegend bei weniger gut belichteten Aufnahmen, sieht man etwas Rauschen auftauchen. Bei 1600 ISO ist Rauschen ein deutlich vorhandenes Element in der Aufnahme, aber es hält sich in Grenzen. Ein Druck auf A3-Format ist ohne Probleme möglich. Persönlich finden wir, dass die Scharfzeichnung etwas zu stark geraten ist, dadurch fällt das Rauschen im Bild noch etwas mehr auf.
Canon EOS 400D Canon EOS 400D
   
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