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Nikon D40 | Digital Camera Review | Kamera
Nikonians Perspektive - Von Tom Boné, Nikonians Chefredakteur: Wenn man Nikons neue D40 mit dem Sportangeln vergleicht, könnte man Nikons Absicht so umschreiben: Alle begeisterten Angler, von Anfängern bis zu Profis, wollen den dicksten Fisch in einem großen Teich fangen, der fortwährend von den wichtigsten Herstellern aufgefüllt wird. Die Kamerahersteller haben den potenziellen Markt für digitale Spiegelreflexkameras erkannt, auf dem nur die beste Linse und externen Blitzsysteme aus ihrem Sortiment akzeptiert werden. Sie haben außerdem erkannt, dass die Hauptbarriere bei der Entwicklung neuer Modelle die eingefleischten reinen Filmkamera-Fotografen sind, die einfach nur „zielen und abdrücken“ wollen. Das ist die Ausgangsposition. Mit der D40 hat Nikon einen sehr attraktiven Köder in diesen großen Teich geworfen, in dem Amateure und auch einige der vielen Profis lauern. Möglichkeiten zur Erweiterung, in Bezug auf Objektive und Zubehör (von höher entwickelten Kameramodellen ganz zu schweigen), sind immer vorhanden.
Nikon D40 | Digital Camera Nikon D40 | Digital Camera
Nikonians - Nikon D40 Objektiv
Die D40 bietet die meisten Merkmale der Nikon D50-Ausstattung vom Juni 2005, die das AF-S DX Zoom-Nikkor 18-55 mm f/3.5-5.6G ED Objektiv umfasste (damals für eine unverbindliche Preisempfehlung von 900 US-Dollar erhältlich), mit ein paar einzigartigen Änderungen. Nikon möchte den Kauf dadurch versüßen, dass ein neues Objektiv, das AF-S DX Zoom-Nikkor 18-55 mm f/3.5-5.6G ED II Zoom-Nikkor, im Satz enthalten ist, was Einsparungen in einer Höhe von 200-300 US-Dollar gegenüber dem ursprünglichen Angebot des D50-Satzes bringen kann. Man wird die technische Testberichte über dieses Objektiv abwarten müssen, aber die Grundspezifikationen sind jedenfalls eindrucksvoll. Es wurde mit Nikons kompakter SWM-Technologie (Silent Wave Motor) ausgestattet, die eine höhere Geschwindigkeit beim Autofokus gewährleisten, mit der das Fokussieren noch reibungsloser funktionieren soll. Wenn das Objektiv hält, was die Spezifikationen versprechen, ist leicht vorhersehbar, dass es auch separate eine Kaufoption für aktuelle Besitzer einer Spiegelreflexkamera sein dürfte: von der D50 bis zur D80 und sogar zur D200.

Nikonians - Nikon Speedlight SB-400-Blitz
Ebenfalls ein Teil des „Köders“ ist der neue Nikon Speedlight SB-400-Blitz, der vermutlich den Anforderungen des durchschnittlichen Fotografen in unseren Reihen genügen dürfte, auch wenn er sich wahrscheinlich bald mehr Leistung, schnellere Verarbeitungszeiten und eine höhere Leitzahl wünschen dürfte. Die guten Nachrichten sind, dass diese D40 mit dem „großen Bruder“, dem SB-800, kompatibel ist, den man sich zulegen kann, wenn das Budget es erlaubt, und in der Zwischenzeit kann man mehr Erfahrung beim Fotografieren mit einem günstigen externen Blitz sammeln. Wir haben bereits leichtes „Rumoren“ unter den Nikon-Benutzern vernommen, die Vergleiche mit der D50 und der D80 gezogen haben (den anderen beiden Nikon-DSLRs, die SB-Karten verwenden). Einige waren nicht so begeistert, dass dieses neue Modell bei 6,1 effektiven Megapixeln im Nikon DX-Format stehen bleibt, während der große Wettlauf um die Megapixel weitertobt.

Nikonians - 6,1 Megapixel
Der durchschnittliche, neue Verbraucher wird von der Anzahl Megapixel angezogen, vermutlich ohne zu wissen, dass eine große Zahl professioneller Hochzeitsfotografen sehr glücklich mit der Verwendung der D70 (mit 6,1 Megapixeln) als Erst- oder Zweitkamera ist. Wenn 6,1 Megapixel gut genug für Hochzeitsfotografen sind, deren Lebensunterhalt vom erzielten Endergebnis abhängt, dürfte es eine ziemlich gute Leitlinie dafür sein, was man beim durchschnittlichen Fotografieren maximal benötigt. Ein äußerlicher Unterschied bei dieser neuen D40, der einem schnell ins Auge fällt, ist das Fehlen eines LCD-Kontrollpaneels oben auf der Kamera.

Nikonians - LCD-Display
Für diejenigen, die an LCD-Displays - auch bei Filmkameras von Nikon, wie der N70 und N80 - gewöhnt sind, könnte das fehlende Kontrollpaneel ein Nachteil sein, aber nochmals: man muss sich die Zielgruppe ansehen, für die diese Kamera konzipiert wurde. Anfänger auf dem Gebiet der Spiegelreflexkameras hätten große Probleme damit, aus den Zahlen schlau zu werden, und wenn es sich um gestandene Filmer aus den Tagen der Nikkormat und Nikon F handelt, so hatten diese ohnehin keine Displays. Sehen wir uns die D50 und D40 im Vergleich an. Die 2,0 Zoll LCD Monitor auf der Rückseite der D50 wurde von einer 2,5-Zoll-Version ersetzt (genau wie bei der D80 und der D200). Dieses ermöglicht Bildervorschauen mit bis zu 15-facher Vergrößerung. Das Fehlen eines LCD-Kontrollpaneels oben auf der Kamera hat es Nikons Designern außerdem ermöglicht, das Wahlrad auf die rechte Seite des Gehäuses zu verlegen (das war einer der größten Wünsche vieler Nikon-Benutzer). Jetzt kann man mit ergonomischem Komfort die Blenden kontrollieren und die Modi selektieren, das gilt zumindest die überwiegend (angeboren oder angelernt) rechtshändigen Fotografen.
Nikonians - Vari-Programm Modi
Wo wir von Modi sprechen - die D40 breitet alles im Handumdrehen vor einem aus. Man verfügt nun über die Optionen Auto, Auto (Blitz aus), Porträt, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme und Nachtporträt; alles befindet sich direkt in Reichweite des Zeigefingers auf dem Auslöseknopf. Das ist eine Programmoption mehr als bei der D50 (falls Sie mitgezählt haben). Neu ist die Option Auto (Blitz aus), bei der wir stark empfehlen, sie vor der Verwendung sorgfältig zu verinnerlichen. Es handelt sich um den Modus, in dem die Kamera die Empfindlichkeit des Sensors festlegt, die den Erfordernissen bei wenig Licht in bestimmten Aufnahmesituationen entspricht (Auto ISO). Gehen Sie vorsichtig damit um, es kann zu Scherereien führen, wenn man nichts vom Thema „Rauschen“ versteht - das ist die neue, digitale Version der alten Bezeichnung „sehr körnig“, die man bei Fotofilmen verwendet.

Nikonians - Autofokus-System
Ein anderer wesentlicher Unterschied, den man feststellen kann, ist das das Autofokus-System. Die D50 verfügt über ein 5-Felder AF-System, mit dynamischem, kontinuierlichem Fokus und Verriegelung. Die D40 verwendet eine Technologie mit 3 Fokusfeldern, die gegenwärtig in den N/F55 Filmkameras von Nikon angetroffen werden kann (das Multi-CAM530 Autofokusmodul, um es technisch auszudrücken). Die geringere Anzahl Fokusfelder und die Tatsache, dass die D80 und D200 das Multi-Cam 1000 AF-Sensormodul aufweisen, könnten den einen oder anderen vom Kauf abhalten. Aus Erfahrung - ich habe mit einer D80 und einer D2x fotografiert, bei denen die Fokussierpunkte wie Weihnachtsbäume leuchten, während die Kamera zaubert - kann ich sagen, dass ich als Anfänger den Ansatz „weniger ist mehr“ wählen würde.

Nikonians - Wünsche der Fotografen
Nikon-Benutzer haben schon oft gesagt, dass der dynamische Autofokus eine sehr komplexe und manchmal frustrierende Angelegenheit sein kann. Er wäre machbar gewesen, aber wiederum, warum sollten wir Einsteiger-DSLRs mit den komplexen Technologien ausstatten, wenn die Benutzer zunächst einmal einfach gute, normale Aufnahmen machen wollen? Das ist einer der Gründe für die neue D40. Immer wenn neue Fotografen dazugekommen sind und damit die einfache Fotografie in die Welt der DSLRs Einzug gehalten hat, konnte Nikon dieser Nachfrage nachkommen, indem sie hoch komplexe Technologien aus den Spiegelreflexkameras zu den neuen Fotografen gebracht haben. Während dieses Prozesses wurde Nikon fortwährend mit Beschwerden konfrontiert, weil ihre neuen digitalen Modelle nicht dieselben großartigen Ergebnisse erzielen würden, die man bei viel günstigeren Kameras antreffen konnte. Nikon hat seine Hausaufgaben inzwischen gemacht. Jetzt, mit der D40, ist Nikon in der Lage eine extrem erschwingliche Kamera anzubieten, in deren Lieferumfang ein exzellentes, vielseitiges Objektiv und ein externer Blitz enthalten sind - mit dem zusätzlichen Bonus einer kürzeren „Lernphase“.

Nikonians - Fazit
Die Nikon D40 ist eine perfekte DSLR für Einsteiger im Nikon-Sortiment. Sie dürfte alle Grundbedürfnisse derjenigen befriedigen, die eine Menge Objektiv- und Blitzoptionen hinzufügen wollen. Gleichzeitig erlaubt sie dem Fotografen auf unkompliziert Weise, sich in einen bequemen Modus zurückzuziehen, bei dem nur „Zielen und Abdrücken” erforderlich sind. Das ist praktisch, wenn man beispielsweise bei einer Familienfeier einfach nur den Augenblick festhalten möchte, ohne sich über allerlei Zusatzmerkmale den Kopf zerbrechen zu müssen.

Nikonians - Ausblick
Es wird eine ganze Weile in Anspruch nehmen, zu erklären, warum man die Kamera nicht auf eine Armlänge Abstand halten und das Bild auf dem riesigen LCD-Monitor betrachten kann, während man die Komposition erstellt. Aber die Mitarbeiter von Nikon können sehr gut erklären. Wir werden das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und auf eine freundliche Art und Weise tun. Wir haben schon ein Forum eingerichtet, das sich dem Einsteigerniveau der D40 und der D50 widmet.
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