LetsGoDigital for Sale
  Digitalkamera Apple Canon Casio Fujifilm HTC LG Nikon Nokia Olympus Panasonic Pentax Ricoh Rollei Samsung Sony  
Lets Go Digital
 
     
Powered by True
Counted by OneStat.com
Print Digital Camera Review Print Digital Camera Review Digital Camera Specifications


Nikon D40 | Digital Camera Review | Anpassungen
Im Vergleich zur Nikon D80 und, noch mehr, zur D200, verfügt die D40 nur über wenige Einstellmöglichkeiten. Aber wir sprechen hier auch von einer ganz anderen Kategorie Verbraucher. Während die ersten beiden Kameras von gestandenen Fotografen benutzt werden dürften, wendet sich die Nikon D40 an den weniger erfahrenen Fotografen, der die Priorität auf Benutzerfreundlichkeit legt. Und dieser würde durch zu viele Auswahlmöglichkeiten nur irritiert und verunsichert werden. Und, um ehrlich zu sein, es gab nichts, was ich wirklich vermisst hätte. Alles, was man einstellen können sollte, ist möglich, und sogar mehr als das. Ich konnte alles mache, was ich wollte und bin dabei nicht an Grenzen gestoßen.
Nikon D40 | Digital Camera Nikon D40 | Digital Camera
Nikon D40 DSLR-Kamera - INFO-Taste & Menü
Bei der Nikon D40 wird sehr genau zwischen Einstellungen, die man häufig und solchen, die man weniger häufig ändern muss, unterschieden. Die zuerst Genannten sind über die INFO-Taste direkt zugänglich und sie erscheinen auch fortwährend hinten auf dem Display. Die anderen befinden sich im Menü, das besonders übersichtlich aufgebaut wurde. Verschiedene Farben geben an, wo im Menü man sich befindet. Und man kann angeben, ob man viele oder wenige persönliche Einstellungen angezeigt bekommen möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass diejenigen, die gerade erst mit der Fotografie angefangen haben, nicht mit einer Überdosis an Einstellungen konfrontiert werden wollen. Wenn man bestimmte Dinge nicht oder, im Gegenteil, besonders wichtig findet, kann man das auch selbst regulieren. Man kann das Menü vollständig selbst einrichten. Das ist ein großer Luxus, und zugleich etwas, das ich bei viel mehr Kameras sehen möchte. Uneingeschränktes Lob für Nikon dafür!

Nikon D40 SLR - Bearbeitungsmenü & D-Lighting-Funktion
Alle Menüfunktionen zu besprechen, würde zu weit führen, es gibt jede Menge davon, für den Anfänger oder den fortgeschrittenen Fotografen. Etwas Besonderes ist das Bearbeitungsmenü, über das man das Foto schon in der D40 anpassen kann. Es wird dabei immer eine Kopie in JPEG erstellt. Die Quelldatei bleibt also immer intakt, und so muss es auch sein. Eine der auffälligsten Funktionen ist wohl D-Lighting. Das ist vor allem bei sehr starken Kontrasten praktisch. Beispielsweise wenn man ein Foto von draußen auf einer Terrasse in einen dunklen Innenraum hinein macht. Es gibt drei Niveaus: gemäßigt, normal und hoch. Je nach Niveau werden die dunklen Teile des Fotos heller gemacht und die hellen Teile etwas dunkler. Das Ergebnis ist ein Foto, das vielleicht weniger Kontrast aufweist, aber dafür man kann überall Details erkennen. Mit D-Lighting kann man tatsächlich Dinge zum Vorschein bringen, die man selbst zwar mit eigenen Augen wahrgenommen hat, nicht jedoch der Bildsensor. Der dynamische Bereich des Sensors ist nämlich viel eingeschränkter als der des menschlichen Auges. Ohne Einbußen geht es natürlich nicht. Abgesehen vom Kontrastverlust, obwohl das wirklich sehr schön geregelt wird, kann man in den dunklen Partien des Fotos mehr Rauschen erkennen. Aber selbst dort versteht die Nikon D40 es, eine sehr schöne Balance zu finden.

Nikon D40

Nikon D40 digitale SLR-Kamera - Bild-auf-Bild-Funktion
Etwas ganz Besonderes ist auch die Bild-auf-Bild-Funktion. Sie funktioniert nur, wenn man in RAW (von Nikon NEF genannt) fotografiert und das Ergebnis ist auch wieder eine NEF-Datei. Allerdings ist es schade, dass es nicht in JPEG möglich ist. Die Funktion ist im Grunde sehr einfach. Man selektiert zwei Bilder und die Kamera montiert beide übereinander. Abgesehen von dieser besonderen Funktion, verfügt das Bearbeitungsmenü auch über die Möglichkeit, Schwarzweiß- und Sepia-Fotos zu machen oder Farbfilter anzuwenden. Auch rote Augen können über die Software entfernt werden und man kann Ausschnitte aus den Fotos erstellen. Es lohnt gewiss den Aufwand, einmal mit diesen Möglichkeiten herumzuexperimentieren, sie können sehr gelegen kommen.

Nikon D40 digitale Reflexkamera - ISO-Empfindlichkeit
Eine wichtige Einstellung ist die ISO-Empfindlichkeit. Sie bestimmt die Verschlusszeit und die Blende und demzufolge auch, ob man scharfes Foto aufnehmen kann oder nicht. Je kürzer die Verschlusszeit, desto geringer sind natürlich die Chancen auf ein bewegtes Bild. Ein Nachteil besteht darin, dass man bei einem hohen ISO-Wert schon schnell Rauschen feststellt. Die Nikon D40 kann bis ISO 3200 gehen, diese Empfindlichkeit wird als Hi-1 bezeichnet, um anzugeben, dass es kein kalibrierter Wert ist. Standardmäßig erstreckt sich die Empfindlichkeit bei der D40 von ISO 200 bis einschließlich ISO 1600. Leider fehlt der Wert ISO 100, das ist ein bekanntes Merkmal des verwendeten Bildsensors. Bei der Nikon D40 wird eine vortreffliche Leistung erzielt. Nikon hat den Bildsensor nun wirklich voll im Griff. Sogar bei ISO 1600 ist Rauschen kaum zu erkennen. Nur bei langen Verschlusszeiten sieht man in den einfarbigen Partien leichtes Rauschen. Und damit ist man kaum bis gar nicht schlechter als der große Konkurrent Canon. Das ist einer der Vorteile, wenn man nicht zu viele Pixel verwendet: der lichtempfindliche Teil ist größer und dementsprechend hat man weniger schnell Probleme mit Rauschen. Mehr Pixel ist also nicht unbedingt besser. Ich habe sehr viele Fotos bei ISO 1600 gemacht, um die Atmosphäre der Aufnahme nicht zu zerstören und nicht auffällig blitzen zu müssen. Stück für Stück hervorragende, brauchbare Bilder hat das eingebracht, überraschend gute sogar.

Nikon D40 SLR-Kamera für Einsteiger - Weißabgleich
Mit dem Weißabgleich hat die Nikon D40 auch kaum Mühe. Nur bei Glühbirnenlicht geht der automatische Weißabgleich regelmäßig fehl. Er führt zu einem zu roten (warmen) Bild. Stellt man den Weißabgleich auf Kunstlicht, erhält man hingegen einen recht präzisen Abgleich. Gegebenenfalls kann man den Weißabgleich korrigieren. Aber am präzisesten ist der manuelle Weißabgleich.
Und Nikon verdient ein großes Kompliment dafür, wie einfach sie das gelöst haben. Im Menü kann man angeben, ob für den manuellen Weißabgleich ein existierendes oder ein neues Foto verwendet werden soll. Man wählt „neues Foto“ aus, richtet dann die Kamera auf ein weißes Stück Papier und betätigt den Auslöseknopf. Gelingt die Aufnahme, die man übrigens nicht speichern muss, erscheint die Meldung „Daten empfangen“ und der Weißabgleich ist fertig. Gleichzeitig wird der Weißabgleich auch auf manuell eingestellt, so dass man es nicht vergisst. Das geht so einfach, dass ich mich frage, warum nicht alle Hersteller es so machen.

Nikon D40 DSLR-Kamera - Autofokus & Lichtmessung
Sowohl für den Autofokus als auch die Lichtmessung bietet die Nikon D40 genügende Optionen. Standardmäßig wird ein breites Autofokusfeld ausgewählt, bei dem alle drei Sensoren zusammen wie ein Sensor funktionieren. Es wird dann auf den am nächsten gelegenen Punkt fokussiert. Darüber hinaus kann man auch selbst die Fokussierpunkte selektieren, dann bekommt man einen sogenannten dynamischen Autofokus. Es wird dabei auf einen vom Benutzer definierten Punkt fokussiert, aber wenn das Motiv sich zu einem anderen Fokussierpunkt bewegt, übernimmt der Fokussierpunkt den Autofokus. Man kann außerdem auswählen, ob die Fokussierung einfach oder kontinuierlich funktionieren soll, oder ob die Nikon D40 selber zwischen beiden Modi hin- und herschalten soll, je nach der Bewegung des Motivs. Mehr Möglichkeiten braucht man eigentlich nicht. Das gilt auf für die Lichtmessung, abgesehen von einer Matrixmessung, die in 99% der Fälle ein vorzügliches Ergebnis einbringt, kann man auch eine zentrierte Messung oder eine Spotmessung selektieren. Aber damit muss man erst umzugehen lernen.

Nikon D40 digitale SLR-Kamera - AdobeRGB-Farbraum
Natürlich kann man auch Dinge wie Scharfzeichnung, Sättigung, Kontrast und Farbwiedergabe einstellen. Sehr luxuriös für ein Einsteigermodell wie die D40 ist die Möglichkeit, Fotos im Adobe RGB-Farbraum aufzunehmen. Vor allem für Leute, die sich viel mit Bildbearbeitung beschäftigen, ist das ein willkommener Modus. Persönlich stelle ich in AdobeRGB alles so neutral wie möglich ein, so dass ich hinterher noch das Maximum herausholen kann. Aber wenn man seine Fotos nicht bearbeitet, ist es klug, kurz auszuprobieren, welcher Modus am ehesten dem eigenen Geschmack entspricht.

Nikon D40 SLR-Kamera - Piktogrammmodi & Grüner Modus
Erfahrene Fotografen machen sich oft über den sogenannten grünen Modus und die Piktogrammmodi auf einer Kamera lustig. Aber in der Praxis sieht man viele Benutzer, die diese Möglichkeiten bei dieser Art von Kameras verwenden. Es ist natürlich auch sehr praktisch, man braucht nicht nachzudenken. Dem steht gegenüber, dass man viel weniger Kontrolle hat. Ich rate gelegentlich selbst Leuten dazu, so schnell wie möglich die Modi P, S, A oder M zu erlernen. Man weiß dann, was man tut, hat mehr Kontrolle und mehr Spaß am Fotografieren. Aber für den Anfang sind die Piktogramme ein guter Start, oder wenn man einfach nicht lange überlegen möchte. Ein neuer Piktogrammmodus ist „Blitz aus“. Wenn man den grünen Modus verwendet, dann klappt der Blitz automatisch hoch. Und das ist manchmal sehr lästig. Nun kann man die Kamera auf P stellen und dann funktioniert sie mehr oder weniger wie im grünen Modus. Man hat dann allerdings keinen automatischen ISO zu Verfügung. Und genau den bekommt man mit dem neuen Piktogrammmodus doch wieder. Es ist also eine Kreuzung zwischen P und grünem Modus. Und eine sehr sinnvolle Ergänzung.

Nikon D40

Nikon D40 digitale SLR - Hervorragende Bildqualität
Die allgemeine Bildqualität der Nikon D40 ist ohne Abstriche hervorragend und obwohl wir natürlich schon von der Tagsache überzeugt waren, dass mehr Pixel keine bessere Qualität liefern müssen, beweist die Nikon D40 das erneut. Bei jeder Aufnahme kann man alles machen, was einem in den Sinn kommt. Ob es sich nun um Bildbearbeitung, Teilvergrößerungen oder großformatige Drucke handelt, die Auflösung der Nikon D40 liefert mehr als genügend Informationen dafür. Die Qualität des Bildsensors ist stark verbessert worden und man kann das auch direkt an der Bildqualität ablesen. Wer alles herausholen möchte, dürfte sich auf die NEF-Dateien verlegen, obwohl die JPEG-Qualität die Mehrheit der Benutzer hinlänglich überzeugen dürfte!
Nikon D40 Nikon D40
   
CanonCasioFujifilmNikonOlympusHTCSamsungSonyPanasonicNokia
  Android Apps Camcordern Digitalkameras Handys Smartphones Software Tablets Zubehor   CES CeBIT Gadgets IFA Photokina PMA