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Sony Alpha 100 | Digital Camera Review | Anpassungen
Früher waren Kameras für Einsteiger dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl Einstellmöglichkeiten begrenzt blieb. Das ist heute offensichtlich anders. Die Sony Alpha 100 kann als Einsteigermodell gesehen werden, bietet aber dennoch eine Menge Möglichkeiten. Man kann in RAW und JPEG gleichzeitig fotografieren, es gibt umfassende Weißabgleichsmöglichkeiten und man kann sogar den dynamischen Bereich anpassen. Alles in allem mehr als genug für einen Fotografen, der von einer Kompaktkamera oder einer analogen Reflexkamera auf eine D-SLR umsteigt.
Sony Alpha 100 | Digital Camera Sony Alpha 100 | Digital Camera
Sony Alpha DSLR-Kamera - JPEG- & RAW-Format
So wie eigentlich alle digitalen Reflexkameras, kann die Sony Alpha 100 sowohl in RAW als auch in JPEG fotografieren. Darüber hinaus ist das nun auch in beiden Formaten gleichzeitig möglich. Das RAW-Format entspricht dem von Konica Minolta, auch wenn es nun ARW (von Alpha RAW) heißt. Der große Vorteil besteht darin, dass Programme wie Adobe RAW-Konverter in Photoshop, die Rohbilder direkt lesen können. Die Reihe JPEG-Optionen ist etwas begrenzt, das ist allerdings schade. Bekanntermaßen hat man mit RAW viel mehr Korrekturmöglichkeiten und wenn man eine RAW-Datei zuerst bearbeitet und danach in TIFF umwandelt, dürfte man mehr aus dem Foto herausholen können, als wenn man in JPEG arbeitet, besonders wenn man ein 16 bit TIFF daraus macht. Die JPEG-Dateien sind jedoch von dermaßen guter Qualität, dass man eigentlich nicht häufig zum RAW-Bild zu greifen braucht. RAW ist allerdings ideal, wenn man beispielsweise versehentlich den Weißabgleich falsch eingestellt hat.

Sony Alpha 100 digitale SLR - Weißabgleich
Der Weißabgleich bietet im Ganzen hinreichende Möglichkeiten. Ein automatischer Weißabgleich fehlt natürlich nicht und dieser funktioniert in der Mehrzahl der Situationen korrekt. Darüber hinaus verfügt man über eine Anzahl vorprogrammierter Weißabgleiche. Weil diese meistens einen Durchschnittswert verwenden, muss man sie häufig ein bisschen korrigieren. Bei den meisten Kameras benutzt man Photoshop dafür, aber die Alpha 100 versetzt einen in die Lage, den Weißabgleich schon in der Kamera etwas zu justieren. Sehr luxuriös, aber man muss wissen was man tut, besonders wenn man in JPEG fotografiert. Außerdem kann man auch noch die Farbtemperatur selbst einstellen, zumindest wenn man sie kennt, oder auf eine ziemlich einfache Art und Weise einen manuellen Weißabgleich vornehmen. Um wirklich das Maximum aus dem Weißabgleich herauszuholen, sind ein paar praktische Experimente unerlässlich. Das gilt natürlich für jede Kamera.

Sony A100 SLR-Kamera - Empfindlichkeit
Eine wichtige Einstellung ist die Empfindlichkeit. Je höher die Empfindlichkeit, desto weniger Licht muss auf den Sensor fallen. Man kann also mit einer kleineren Blende oder einer kürzeren Verschlusszeit arbeiten. Der Rauschanteil nimmt jedoch auch zu, wenn man die Empfindlichkeit erhöht. Das möchte man sicher nicht, schließlich führt das zu einem schmuddeligen Bild. Zur Unterdrückung des Rauschens braucht man gute Algorithmen auf dem Prozessor und eine gute Rauschunterdrückung. Bei der Sony Alpha 100 kann man gegebenenfalls einen zusätzlichen Rauschunterdrücker aktivieren, der bei längeren Verschlusszeiten effektiv ist. Der Bereich der Sony A-100 erstreckt sich von ISO 100 bis einschließlich ISO 1600, was hervorragend ist.
Die Empfindlichkeit kann auch automatisch von der Kamera ausgewählt werden. In diesem Fall weiß man jedoch nicht im Vorhinein, wie viel Rauschen zu erwarten ist. Nun ist das bis einschließlich ISO 400 kein Problem. Rauschen spielt dann quasi keine nennenswerte Rolle. Bei ISO 800 ist Rauschen schon gut sichtbar und bei ISO 1600 sieht man es sogar deutlich. Obwohl die Rauschunterdrückung einiges davon entfernt, geht das auf Kosten der Detailliertheit. Eine schwierige Entscheidung.

Sony Alpha A100 SLR - Dynamischer Bereich
Mehr Pixel auf einem Sensor bedeutet nicht nur mehr Rauschen, auch der dynamische Bereich gerät unter Druck. Um dem abzuhelfen, kommt die Sony Alpha 100 mit einer auf der Software basierenden Lösung. Sie funktioniert demzufolge nur in JPEG. Wenn man in RAW en JPEG gleichzeitig arbeitet, passiert nichts. Mit einem dynamischen Bereich im Standard (D-R) wird die gesamte Aufnahme anhand des gemessenen Kontrasts in Bezug auf Kontrast und Deckung korrigiert Das kann also bedeuten, dass auch helle Partien heller und kontrastärmer werden, was in den meisten Fällen nicht der gewünschte Effekt ist. Man möchte gerade die hellen Bereiche beibehalten und die dunklen Bereiche heller machen. Das ist mit dem fortgeschrittenen Modus (D-R +) allerdings möglich. Das Bild wird dann analysiert und in Teile gegliedert. Jedes Teilbild erfährt anschießend eine separate Korrektur und deren Ergebnisse sind sehr gut. Obwohl es sicher kein Ersatz für einen Zusatzblitz ist, verbessert sich das Resultat beträchtlich.

Sony Alpha 100 digitale Reflexkamera - Menü
Eine Reihe Einstellungen ist nicht über Tasten zugänglich. Für diese Einstellungen muss das Menü verwendet werden, ein Bestandteil der Kamera, der übersichtlich strukturiert wurde. Das Menü der Alpha 100 ist in vielen Sprachen verfügbar, so dass die Chance groß ist, dass man als Benutzer die Sony A-100 in der eigenen Sprache einstellen kann. Ein Merkmal, das von einer großen Anzahl Benutzer für sehr wünschenswert gehalten wird. Wer schon einmal mit einer Konica Minolta gearbeitet hat, dürfte das Menü sogleich wieder erkennen. Es steht eine große Zahl Karteireiter zur Verfügung und jeder Karteireiter besteht aus einer Seite. Das macht beim Scrollen viel aus. Durch das große Display sind die Buchstaben kräftig und deshalb leicht zu lesen. Über das Menü kann man beispielsweise auswählen, die Bilder pro Tag in einem Ordner zu speichern. Praktisch, wenn man ein paar Tage mit einer Speicherkarte arbeitet und direkt wissen möchte, welche Fotos man an welchem Tag gemacht hat.
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