|
Olympus E5 Test Ilse Jurriën : 8 Februar 2011 - 08:10 CET
|
|
|
Olympus E5 Test : Im 2003 hat Olympus die erste Four Thirds-Systemkamera lanciert: die E-1. Das war ein gewagter Schritt, der völlig gegen den Strom ging, aber dadurch hob man sich zugleich von der Masse ab. Es sollte den Beginn eines neuen Segments auf dem DSLR-Markt markieren. Dieser Start war gewiss nicht einfach und es hat immerhin vier Jahre gedauert, bis eine Nachfolgerin, in Gestalt der E-3, herauskam. Zwischenzeitlich wurden übrigens durchaus neue Four Thirds-Kameras eingeführt, die jedoch auf Amateure zugeschnitten waren. Das jüngste „professionelle“ Modell ist die Olympus E5.• Lesen Sie unseren vollständigen Olympus E5 Test.
|
 
Olympus E5 Test - Systemkamera Bedienung
Wer schon Erfahrung mit der E-3 gesammelt hat, dürfte in Bezug auf die Bedienung viele Übereinstimmungen feststellen. Die große Anzahl Tasten ermöglicht direkten Zugang zu den wichtigsten Einstellungen und Funktionen. Auf der Rückseite des Gehäuses kann der Programmmodus (P/S/A/M), über die sogenannte Modi-Taste, direkt geändert werden. Einfach Drücken und das Rad drehen. Es gibt schnelle Bedienaktionen, die in der Praxis zu wenig Zeitverlust führen. Natürlich lassen sich die übrigen Funktionen, wie ISO, Weißabgleich, AF usw., ebenfalls schnell den eigenen Wünschen entsprechend einstellen. Je nach Einstellung bzw. Funktion, wird entweder das Drehrad auf der Vorder- oder das auf der Rückseite der Kamera verwendet. Wenn man die Olympus E5 eine Zeit lang in der Praxis verwendet hat, klappt es fast automatisch, dass man die richtigen Handgriffe ausführt. Und man wird immer schneller dabei.

Test Olympus E5 - Kreativfilter
Neu im Segment für Olympus Pro DSLR-Kameras sind die integrierten Kreativfilter. Man kann zwischen wohlgemerkt zehn Filtern auswählen: von Pop-Art über Dramatisch, von leichtem Sepia bis hin zu Weichzeichner. Normalerweise sind wir nicht so begeistert von solchen Filtern. Aber genau wie bei der PEN-Serie, werden die Filtereffekte direkt in der Kamera umgesetzt, so dass man sich als Fotograf auch mit der Filterart beim Erstellen einer Komposition beschäftigt. Das hat einen ganz anderen Effekt auf das Fotograferen, als wenn man die Filter hinterher auf bereits gemachte Aufnahmen Filters anwendet. Kreativfilter sind, nach unserem Dafürhalten, eine wertvolle Erweiterung und ermöglichen zusätzliche Kreativität beim Fotograferen.

Olympus E5 Test
Auf den ersten Blick fühlt man sich vor allem an eine E-3 mit einem größere Display erinnert, aber die Olympus E5 kann mehr als das. So wurde der Bildsensor verbessert, es handelt sich sogar um einen ganz neuen Prozessor. Außerdem gibt es ein paar neue Funktionen zu entdecken. xD wird nicht mehr unterstützt, man hat sich für den SD/SDHC-Standard, in Kombination mit der CompactFlash-Speicherkarte, entschieden. Die Olympus E5 ist momentan das Spitzengerät im Segment der Four Thirds-Systemkamera. Somit ist es an der Zeit, unsere Einschätzungen im nun folgenden Olympus E5 Test darzulegen. |


|
|
|