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Canon EOS Test : 5D Mark II Feldtest
Ilse Jurriën : 14 Februar 2009 - 09:00 CET
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CanonFeldtest der Canon EOS 5D Mark II : Der Importeur von Canon hat mir eines der allerersten Exemplare der Canon EOS 5D Mark II auf eine Fotoreise durch das paradiesische Bali mitgegeben. Ich hab tropische Regenschauer, sumpfige Urwälder, rauchende Krater und sengend heiße Stränden aufgesucht, um herauszufinden, wie die Canon 5D Mark II DSLR sich in der Praxis macht. Wurden die guten Eigenschaften der Ur-EOS 5D, wie schöne, rauschfreie Bilder und der großzügige Sucher, noch weiter entwickelt? Und, ebenfalls wichtig, wurden die etwas weniger guten Eigenschaften des Originals, wie der in manchen Situationen unzulänglicher Autofokus und die starke Empfindlichkeit Staub gegenüber, verbessert?
Feldtest Canon EOS 5D Mark II

Was ich mit auf Reisen nehme…
Auf Reisen nehme ich immer so wenig wie möglich mit. In diesem Fall waren es, abgesehen vom Gerät selbst, insgesamt drei Objektive. Mein Objektiv „zum Herumlaufen” ist ein EF 16-35 mm f/2.8 L USM. Als zweites Objektiv habe ich ein Canon 70-200 mm f/4.0 L IS gewählt, das mir das f/2.8 Exemplar, wegen des geringeren Gewicht und der guten Schärfte bei 200 mm, ersetzen soll. Das dritte Objektiv war ein Canon EF 50 mm f/1.8 II. Das war eher ein „Notnagel“, denn rückblickend habe ich dieses Objektiv überhaupt nicht verwendet. In die Fototasche habe ich außerdem eine Graukarte und zwei Speicherkarten gepackt. Das war genug, ich wollte mit 20 schönen Fotos zurückkommen. Bevor man mit der Mark II fotografiert, sollte man, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, den AF mit Hilfe des Objektivs justieren. Ein einfaches, aber wichtiges Unterfangen! Unbegreiflich, dass die Anleitung dafür ganz tief in der Gebrauchsanweisung vergraben wurde.

EOS 5D test foto
Foto 1. 200 ISO, f/10, 1/250 sec., 70-200/4.0 L IS at 135 mm

Canon EOS Autofokus
Die Canon 5D Mark II verfügt nur über 9 AF-Punkte und 6 AF-Hilfspunkte. Das ist wenig im Vergleich zu den 45 Fokuspunkten der Canon 1Ds Mark III und den 51 Punkten der Nikon D3X. Übrigens weist die Sony Alpha 900 kaum mehr auf, nämlich 9 Punkte und 10 Fokushilfspunkte. Dass die Anzahl nicht besonders hoch ist, finde ich nicht so schlimm, allerdings ist es bedauerlich, dass sie jeweils eng um das Zentrum gruppiert wurden. Nur der mittlere Sensor ist ein Kreuzsensor, der für Objektive gedacht ist, die lichtstärker als f/2.8 sind. Alles in allem ist es im Vergleich zur Canon EOS 40D oder zur 50D, zumindest auf dem Papier, ein Rückschritt. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bei einer „normalen” Lichtmenge funktioniert der AF hinreichend schnell sowie treffsicher und alle AF-Punkte können verwendet werden. Bei wenig Licht, siehe Foto 2, empfiehlt es sich, nur den mittleren Sensor zu verwenden. Man muss dabei berücksichtigen, dass die Aufnahme bei Kerzenlicht gemacht wurde. Auf Foto 3 sieht man Delfine, die aus einem kleinen und schmalen Boot heraus fotografiert wurden. Trotz der geringen Zeit, die zum fokussieren vorhanden war, hat der AF gut dabei funktioniert. Auch hier wurde der mittlere Sensor benutzt. Motive, die sich auf die Kamera zu oder von ihr weg bewegen, habe ich nicht fotografiert.

Canon EOS 5D foto
Foto 2. 3200 ISO, f/4.5, 1/10 sec., 70-200 mm/4.0 L IS at 200 mm

Canon EOS 5D Mark 2 test foto
Foto 3. 1000 ISO, f/5.6, 1/2700 sec., 70-200 mm/4.0 L IS at 200 mm

Gute Handlage und großzügiger Sucher
Das Gehäuse fühlt sich etwas weniger massiv an als bei der 1Ds Mark III oder der Nikon D3x. Die Canon EOS 5D Mark II ist sogar noch etwas leichter als die Sony A900 oder die Nikon D700. Wenn man sich den ganzen Tag mit einer Kamera abschleppt, zählt irgendwann jedes Gramm. Verglichen mit einer 40D, fühlt sich die Canon 5D Mark II zwar etwas solider an, groß ist der Unterschied jedoch nicht. Die Beschichtung verleiht eine gute Griffigkeit, auch bei tropisch-verschwitzen Händen.

Canon EOS review

Canon EOS Test : 5D Mark II Feldtest
Einer der Vorteile bei Full-Frame-Modellen besteht im großen Sucherbild. Dieses große Sucherbild begegnet einem beim Erstellen jeder einzelnen Aufnahme immer wieder! Das große und zudem klare Sucherbild der Canon EOS 5D Mark II trägt sehr dazu bei, dass es seine wahre Freude ist mit dieser Kamera zu arbeiten. Praktisch ist, dass die Angaben in Bezug auf den ISO, die Verschlusszeit, die verbleibende Akkukapazität, die Blende und die Belichtungskorrektur gut im Sucher zu lesen sind. Canon behauptet, dass sie die Staubabdichtung verbessert haben. Außerdem ist ein Staubentfernungssystem vorhanden. Diese Funktion weisen inzwischen alle vor kurzem eingeführten Kameras, mit Ausnahme der Nikon D3, auf. Bei meiner Tour auf Bali habe ich zu wenig Staub gesehen, um etwas über die Abdichtung aussagen zu können. Allerdings habe ich Nieselregen und bei einer Leichenverbrennung einen Schwall Wasser aus einer Wasserkanone abbekommen. Die EOS 5D Mark II scheint dagegen gefeit zu sein.

Canon EOS 5D test foto
Foto 4. 400 ISO, f/7.1, 1/250 sec., 16-35 mm/2.8 Mark II at 29 mm

Großer Monitor mit weiter entwickeltem Menü
Der große Monitor auf der Rückseite der Kamera ist sehr erfreulich bei der Arbeit! Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass man früher mit einer geringeren Auflösung und einer kleineren Monitoroberfläche auskommen musste. Der Monitor verfügt über Live View und vielleicht wird der Monitor bei einer Canon EOS 5D Mark III dreh- bzw. kippbar sein. Aufgrund des fast perfekten Monitors spart man viel Zeit und Speicherkapazität. Schließlich kann man jetzt wirklich anhand des Monitors bestimmen, ob eine Aufnahme gestochen scharf ist oder nicht. Man braucht also keine zusätzlichen Aufnahmen mehr zur Sicherheit zu machen! Das bedeutet auch, dass man, wenn man wieder zu Hause ist, viel weniger Aufnahmen auf den Laptop oder den PC übertragen muss. Beim Fotografieren beschäftige ich mich mit dem Motiv und dem Bild. Ich mag die vielen Spaßfunktionen nicht sonderlich und Dinge wie Blende, Fokuspunkt, ISO und Belichtungskorrektur möchte ich intuitiv einstellen können, ohne mich ins Menü hinein vertiefen zu müssen. Das Menü finde ich, als Ex-Nikon-Benutzer, übersichtlich und die Funktionen einiger Tasten kann man ganz den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Das Menü wurde etwas praktischer aufgebaut als es beispielsweise bei der 40D der Fall war. So ist es hilfreich, dass man sogleich alle wichtigen Einstellungen auf dem Monitor sieht, wenn man die Kamera einschaltet. Man sieht dann sofort, ob man bestimmte Dinge noch ändern muss. Allerdings fehlt mir eine Taste, über den ich den Spiegel im Vorhinein hochklappen kann, ohne dafür ins Menü einsteigen zu müssen.

Großer dynamischer Bereich
Das Licht in den Tropen ist tagsüber sehr hell. Das bedeutet, dass man präzise belichten und dass der dynamische Bereich der Kamera groß sein muss. Sonst führt das zu verblichenen hellen Partien oder unstrukturierten dunklen Partien. Ich bin kein Photoshopper, ich erwarte von einer Kamera, dass Dateien in Bezug auf die Belichtung im Grunde einwandfrei sind, so dass höchstens eine leichte Korrektur bei Nuancen erforderlich ist. Darüber hinaus habe ich wenig Lust, bei jeder Aufnahme überlegen zu müssen, ob ich manuell korrigieren soll. Dafür kauft man sich doch wohl keine Automatikkamera? Wenn man sich die mit der Canon 5D Mark II gemachten Dateien anschaut, fällt auf, dass der dynamische Bereich groß ist (siehe Foto 5). Das Licht ist hell, aber das Histogramm sieht perfekt aus. Helle Partien sind nicht verblichen und dunkle Partien weisen noch etwas Durchzeichnung auf. Bei fast allen Dateien, also auch bei dieser, ist allerdings eine geringe Nachbearbeitung notwendig. So sorge ich dafür, dass die Dateien etwas heller werden. Darüber hinaus finde ich die Farben etwas grell, was ich mittels einer kleinen Anpassung in Bezug auf die Farbsättigung korrigiere. Man braucht nur bei wenigen Aufnahmen eine Belichtungskorrektur vorzunehmen. Eine stärkere Korrektur, nicht mit +/- 2 Stufen, sondern mit +/- 3 Stufen, wäre mir lieber gewesen.

Canon 5D Mark 2 foto
Foto 5. 200 ISO, f/9.0, 1/500 sec., 16-35 mm/2.8 Mark II at 21 mm

Canon EOS 5D Mark 2 foto

Wenig Rauschen und gute Detailwiedergabe: „The proof of the picture is the printing”
Für mich ist es wichtig, ob ich meinen Kunden hochwertige Dateien für Drucke und Reklameflächen liefern kann. Darüber hinaus liefere ich mit einer Epson 4880 gemachte, fertige Drucke im A2 Format. „Pixel-Watching” auf dem Monitor finde ich deshalb nicht interessant. Ein Foto im A3+ oder A2 Format muss auf normale Sichtentfernung rauschfrei sein. Als Sichtentfernung kalkuliere ich zweimal den diagonalen Durchmesser des Drucks. Bei einem A3+ Druck beträgt die Sichtentfernung rund einen Meter und bei einem A2 Druck beträgt sie fast anderthalb Meter. Die Kernfrage lautet: sind die Dateien der 5D Mark II ausreichend rauschfrei, um mit 1600 und 3200 ISO arbeiten zu können? Siehe Foto 2, eine Tanzdarbietung bei Kerzenlicht. Ein Druck im A3+ Format weist nur in bestimmten Schattenpartien Rauschen auf. Das kann über die Software leicht beseitigt werden. Andere Fotos, die mit mehr Licht auch mit 3200 ISO aufgenommen wurden, weisen noch weniger Rauschen auf. Bei Foto 6, mit 1600 ISO, rührt die Beleuchtung von einer Baulampe her und der A2 Druck sieht beeindruckend aus! Die Drucke in diesem Format beweisen, dass wenig Rauschen und viele Details bei Canon gut zusammen passen.

EOS 5D test foto
Foto 6. 1600 ISO, f/5.6, 1/250 sec., 70-200 mm/4.0 L IS at 89 mm

Canon EOS Mark 2 Videofunktion
In den letzten Jahren habe ich häufig mit einer Nikon D200 mit Nikkor 12-24 mm f/4.0 und einer Canon 40D mit Tokina 12-24 mm f/4.0 gearbeitet. Die Bilder, die mit einer Full-Frame-Ausgabe der Canon 5D Mark II und 16-35 f/2.8 L Mark II gemacht wurden, sind wirklich erheblich schöner als die mit den erwähnten Ausschnitt-Modellen aufgenommenen! Die Unterschiede bei der Schärfe und Detailwiedergabe sind unerwartet groß! Das gilt nicht nur für die höheren, sondern auch für die niedrigen ISO-Werte. Möglicherweise wird die Canon 5D Mark II die Welt der Hochzeitsfotografen auf den Kopf stellen. Aus Mangel an Zeit, Speicherkarten und eines spannenden Skripts habe ich diese Funktion nicht ausprobiert.

Canon EOS 5D test foto
Foto 7. 400 ISO, f/7.1, 1/1300 sec., 70-200 mm/4.0 L IS at 200 mm

Canon EOS 5D Mark II Test Fazit
Bali liegt hinter mir, das Paradies zu einer Erinnerung geworden. Diese Erinnerung wird unter anderem durch die Aufnahmen, die ich dort gemacht habe, wach gehalten. Es ist ein Vergnügen, mit der Canon 5D Mark II zu arbeiten; sie ist die leichteste 20+ Kamera und die Tasten wurden gut positioniert. Der schöne Monitor und der klare Sucher sind erfreulich bei der Arbeit. Mindestens so wichtig sind die Bilder, die dabei entstehen. Die Drucke, im A3+ und im A2 Format, zeigen verblüffend viele Details. Die Rauscheigenschaften sind gut; 3200 ISO sind im A3+ Format und 1600 ISO im A2 Format problemlos möglich. Der AF ist mehr als ausreichend für die von mir ausgeübte Art von Fotografie, sowohl bei viel als auch bei wenig Licht. Bei wenig Licht ist es besser den mittleren Sensor zu verwenden. Allerdings hätten die Fokuspunkte etwas weiter auseinander liegen können. Die Canon EOS 5D Mark II ist, verglichen mit der Canon 1Ds Mark III und der Nikon D3x, auffällig günstig im Preis.

EOS 5D foto
Foto 8. 200 ISO, f/6.3, 1/200 sec., 70-200 mm/4.0 L IS at 200 mm
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