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Profi Fotografen bevorzugen analoge Kamera Nic Rossmüller : 25 September 2007 - 10:30 CET
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Profi Fotografen bevorzugen analoge Kamera : Während die digitale Revolution im Consumer-Bereich bereits stattgefunden hat, bevorzugen zwei Drittel der professionellen Fotografen immer noch analoge Technik. Eine Studie des Unternehmens Kodak kam durch die Befragung von 9.000 US-amerikanischen hauptberuflichen Fotografen zu diesem Ergebnis. "Ich fotografiere aufgrund der Notwendigkeit genauso oft digital wie jeder andere", so der Fotojournalist Chris Usher gegenüber der Los Angeles Times. "Ich verwende Film aber für 100 Prozent meiner privaten Projekte. " Obwohl sich die Fotografie durch digitale Technologie von Grund auf geändert hat, geben zwei Drittel der befragten Profis an, analogen Film bei besonderen Aufgaben zu bevorzugen.
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Analoge Kameras für Profi Fotografen
Bilder bekämen durch die vermeintlich veraltete Technik eine beinahe organische Qualität, so die Experten. "Film besteht physikalisch gesehen aus vielen Schichten von verschieden farbigen Körnern", so Usher. "Es ist schwer zu beschreiben, aber dadurch bekommen Bilder eine Art von Micro-Dreidimensionalität, die man tatsächlich sehen kann." Im Gegensatz dazu machten Digitalfotos einen sehr flachen Eindruck auf ihn.
Nachteile der Digitalfotografie
"Der vielleicht größte Nachteil der Digitaltechnologie ist, dass man mehr Zeit vor dem Computer als hinter der Kamera verbringt", so Usher. Rohe Digitalfotos müssten am Bildschirm aufwendig nachbearbeitet werden. "Wenn mir ein Kunde die Wahl lässt, benutze ich Film", meint auch Matthew Jordan Smith, Modefotograf aus Los Angeles. "Die Qualität der Digitalfotografie wird immer besser und vielleicht überlebt Film nur in der Kunstszene, aber es wird immer Menschen geben, die diese Technik bevorzugen."
Analoge & digitale Kodak Kameras
Nach einer vierjährigen Umstellungsphase auf digitale Technologie glaubt Kodak weiterhin, dass der analoge Sektor, der dem Unternehmen ein Jahrhundert lang große Umsätze beschert hat, langfristig genug abwerfen wird, um ihn durch die bislang schwierigste Phase in der 126-jährigen Kodak-Geschichte zu retten. Mit 34.000 Angestellten hat sich die Mitarbeiteranzahl von Kodak innerhalb der vergangenen vier Jahre halbiert.
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