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Pentax K10D Test
Nic Rossmüller : 23 März 2007 - 14:10 CET
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Pentax K10D Test : Nachdem sie schon diverse Modelle in der günstigeren Klasse der digitalen Spiegelreflexkameras angeboten haben, holt Pentax weitere Pfeile aus dem Köcher, diesmal solche für (semi-) professionelle Fotografen. Richtig neu ist dieser Markt für Pentax nicht; vor Jahren waren sie in Bezug auf Kameras tonangebend. Aber auf dem digitalen Gebiet hat Pentax noch eine Aufholjagd vor sich. Der Auftakt ist nun die Pentax K10D, eine kompakte 10-Megapixel-Kamera mit integrierter Bildstabilisierung und einer großen Anzahl interessanter Kameraeigenschaften. Die Pentax K10D digitale SLR-Kamera soll es mit Konkurrentinnen wie der Canon EOS 30D und der Nikon D200 aufnehmen, was keine leichte Aufgabe ist.
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Pentax K10D - LCD-Vorschaudisplay
Eine sehr intelligente Eigenschaft besteht darin, dass die Pentax K10D das 2,5-Zoll-Display auf der Rückseite nicht nur verwendet, um die Fotos nach der Aufnahme zu betrachten, sondern auch für Vorschauen. Man kann die Schärfentiefe, den Weißabgleich und die Belichtung kontrollieren, bevor man das Foto wirklich macht. Und das ohne die Notwendigkeit zu einer teueren Konstruktion. Es ist noch kein richtiger Live-View, wie man ihn von der Olympus E-330 kennt, aber es werden immerhin die größten Vorteile dieser Technik geboten.
Pentax K10D DSLR - PRIME-Prozessor
Für die Datenverarbeitung steht der neue PRIME-Prozessor zur Verfügung. Auch Pentax gibt dem Prozessor, nach dem Vorbild von Canon und Sony, nun einen Namen. Zu Recht, denn der Sensor ist ein sehr wichtiger Bestandteil der digitalen Fotokette. Die Umwandlung des digitalen Signals wird mit Hilfe eines 22 Bit A/D-Konverters vollzogen. Je mehr Bits, desto mehr Nuancen können wiedergegeben werden. Natürlich können die Bilder als (12 Bit) RAW gespeichert werden, genau wie als (8 Bit) JPEG. Bei RAW kann man dementsprechend noch zwischen dem eigenen PEF (Pentax Electronic File) oder dem weiter verbreiteten DNG (Digital NeGative) von Adobe wählen.
Pentax K10D DSLR - Lichtmessungen
Oben auf der Kamera befindet sich ganz links das Wahlrad für die verschiedenen Belichtungsprogramme. Um dieses herum wurde der Schalter für die drei Lichtmessungen gelegt: Spotmessung, zentrierte Messung und Mehrfeldmessung. In der Mitte befinden sich logischerweise der integrierte Blitz und der Standardblitzschuh. Rechts wurde Platz für einen großen LCD-Monitor geschaffen, auf dem alle elementaren Daten anzutreffen sind. Der Auslöseknopf ist natürlich oben auf den Griff platziert worden. Um den Knopf herum liegt der Hauptschalter, mit dem auch die Schärfentiefkontrolle durchgeführt werden kann. Mit der grünen Taste am Griff kann man das Hyperprogramm aktivieren.
Pentax K10D digitale SLR Test
Pentax hält offensichtlich nichts von halben Sachen und kommt daher mit einer digitalen SLR-Kamera heraus, die auf dem Papier sicher als ein sehr ernst zu nehmender Konkurrent der Canon EOS 30D und der Nikon D200 gesehen werden kann. Letztere beiden sind schließlich im Augenblick der Maßstab in diesem Kamerasegment. Ob es Pentax gelingt, mit der K10D einen neuen Maßstab vorzulegen, konnten wir über einen längeren Zeitraum testen. Unsere Beurteilung ist im folgenden Pentax K10D Test nachzulesen.
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