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Panasonic Lumix DMC L1 Test
Nic Rossmüller : 18 Dezember 2006 - 18:00 CET
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Panasonic Lumix DMC L1 Test : Panasonic stellt bereits seit Jahren Kompaktkameras her, deren auffälligste Eigenschaften MEGA O.I.S. (optische Bildstabilisierung) und Objektive der Marke Leica sind. Aber Panasonic will mehr. Die Japaner wollen als ein vollwertiger Kamerahersteller angesehen werden. Und um das zu erreichen, brauchen sie eine digitale Spiegelreflexkamera. Panasonic hat Olympus als Partner gewonnen. Olympus verfügt über viele Jahre Erfahrung bei SLR-Kameras, während Panasonic beträchtlich viel Know-how auf dem Elektronikgebiet vorweisen kann. Das Ergebnis dieser Kooperation ist die Panasonic Lumix DMC-L1. Eine Kamera, bei der man deutlich sehen kann, dass Panasonic nicht unvorbereitet ins kalte Wasser gesprungen ist.
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Panasonic LiveMOS - Venus Engine III
Die Signale des LiveMOS werden von einer neuen Venus Engine III in sichtbare Bilder umgewandelt. Der Prozessor bestimmt in hohem Maße die Farbwiedergabe und das Signal-/Rauschverhältnis der Fotos und ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des fotografischen Geschehens. Man kann es mit dem Entwickler von Filmen vergleichen. Auch ist die Venus Engine III für den schnellen Transport der Fotos auf die Speicherkarte verantwortlich. Der Prozessor ist eine stark verbesserte Version der Venus Engine II. Es ist Panasonic gelungen, den Energieverbrauch des Prozessors im Vergleich zu seinem Vorgänger um 80 % zu verringern. Mehr Leistung für weniger Geld also.
Panasonic L1 Reflexkamera - Einstellrad
Wer glaubt, dass damit alle Tasten auf der Rückseite abgehandelt wären, der liegt falsch. Ganz rechts oben befindet sich der Hauptschalter. Eine unpraktische Stelle, da man auf diese Weise die Kamera leicht ein- oder ausschaltet. Links unter dem Hauptschalter findet man das Einstellrad. Damit kann man durch die Funktionen und Fotos blättern, Einstellungen vornehmen, zoomen und in P die Kombination aus Verschlusszeit und Blende verändern. Das Rad liegt ein bisschen versteckt und ich habe seine Position demzufolge regelmäßig wieder vergessen. Daran dürfte man sich aber, mit der erforderlichen Übung, gewöhnen können. An der Unterseite findet man zu guter Letzt noch vier Navigationstasten, die in einem Kreis angebracht wurden, in dessen Mitte sich die Menü- und Settaste befindet. Mit diesen vier Tasten kann man durch das Menü blättern. Insgesamt gibt es auf der Rückseite der Panasonic Lumix DMC-L1 also sage und schreibe 20 Bedienelemente!
Panasonic Lumix L1 - Kleiner Griff
Vorne auf der Panasonic Lumix DMC-L1 befindet sich ein kleiner Griff, der gerade ausreicht, um eine gute Handlage zu bewerkstelligen. Oben auf dem Griff wurde, fast unsichtbar, der Infrarotsensor platziert, der zugleich für die Messung des Weißabgleichs verwendet wird. Etwas außerhalb der Mitte wurde ein Bajonett aus Metall angebracht, auf das alle Objektive des Four-Thirds-Systems passen, ob es sich nun um eines von Olympus oder von Leica handelt. Im Spiegelgehäuse sieht man einen kleinen Spiegel, der seitlich wegklappt. Rechts unter dem Bajonett findet man die Objektiventriegelung. Darüber befindet sich das Autofokus Hilfslicht.
Panasonic DMC L1 SLR-Kameratest
Die Panasonic Lumix L1 ist eine sehr interessante Kamera, nicht zuletzt deshalb, weil Panasonic mit diesem Modell die Richtung anzeigt, in die gedacht wird. Außerdem ist es die allererste DSLR dieser Marke und man darf in der Zukunft zweifelsohne weitere Modelle erwarten. Wir haben ein sogenanntes Full-Production-Modell über einen längern Zeitraum getestet. Unsere Erkenntnisse über diese spezielle Kamera sind im folgenden Panasonic Lumix L1 Test nachzulesen.
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