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Leica Interview
Nic Rossmüller : 27 Oktober 2006 - 21:06 CET
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LeicaLeica Interview : Eine der Überraschungen auf der Photokina 2006 war Leica. Abgesehen von der interessanten Einführung einer Serie Kompaktkameras und einer digitalen Spiegelreflexkamera, hat Leica seine digitale M-Kamera vorgestellt; die Leica M8. Die Leica M8 bietet eine Auflösung von 10,3 Megapixeln und verfügt über einen bemerkenswert leisen CCD-Bildsensor, der spürbar für die speziellen Systemanforderungen der Leica M-Objektive optimiert wurde. Das besondere Design der Kamera mit Bildsucher, ermöglicht es, die typische kompakte Form der Leica M beizubehalten. Der geringe Brennweiten-Faktor von 1,33 erlaubt auch bei der digitalen Leica M-Fotografie kreative Freiheiten. Wir haben die neue Leica M8 mit Michael Agel von Leica diskutiert.
Frage : Leica ist eine Marke die für ihr M-System bekannt ist. Viele ihrer Benutzer schwören auf Fotofilme, und jetzt führt Leica eine digitale M8 ein. Ein ziemlicher Schock für Leica-Benutzer?

Antwort : Das ist kein Schock. Viele Benutzer haben auf eine digitale M gewartet. Sie waren auch sehr an unserer DMR interessiert und alle fanden sie gut. Wir haben eine Menge Fragen von M-Benutzern erhalten, die gefragt haben: „können Sie auch eine 1:1-Version für die M herstellen?“ Wir haben herausgefunden, dass es nicht möglich ist, und mussten einen ganz neues Gehäuse entwickeln. Die digitale M sollte in Bezug auf Feeling, Größe und Handhabung den anderen Leicas entsprechen. Es sollte vermitteln: „das ist Leica.“ Wir haben Designer gefragt, was hinsichtlich der Entwicklung der gesamten M-Serie verbessert werden könnte. Die Designer haben geantwortet, dass alles perfekt sei, deshalb sollte die M8 diesen Weg fortsetzen.

Michael Agel | Leica

Frage : Die Leica M8 hat keinen Full-Frame Sensor. Was ist der Grund dafür?

Antwort : Als wir die M8 konzipiert haben, hatten wir ein großes Problem. Wir mussten einen Bildsensor entwickeln, mit dem man alle M-Objektive verwenden kann. Die Objektive der M-Serie sind sehr nahe am Sensor oder Film. Das ist einer der Gründe, warum wir keinen vollformatigen Sensor anbieten. Der andere Grund ist der, dass ein voll ausgewachsener Sensor die Kamera zu teuer machen würde.


Frage : Aber die traditionellen Leica-Benutzer sind Leute, die den Weitwinkelbereich häufig verwenden, denen wäre ein Full-Frame Sensor doch sicher lieber gewesen?

Antwort : Okay, der 1,33-fache Brennweiten-Faktor ist ein Problem, wenn man einen Ultra-Weitwinkel verwenden möchte. Wir wollten wirklich gern einen Full-Frame integrieren. Aber so ist besser als nichts. Die meisten M-Benutzer arbeiten mit 28- und 35-mm-Objektive. Jetzt haben sie ein bisschen weniger Weitwinkel. Um das zu kompensieren, haben wir den neuen Tri-Elmar eingeführt, mit Brennweiten von 16, 18 und 21 mm. Dieses Objektiv kann natürlich auch in analogen M-Modellen verwendet werden. Man kann sogar die ältesten Objektive auf der M8 benutzen. Für einige Objektive muss man einen Adapter verwenden, aber es ist möglich. Objektive, die fast 80 Jahre alt sind, können immer noch benutzt werden. Niemand sonst kann das von sich sagen. Nur bei einem der Objektive gibt eine Einschränkung. Das 135-mm passt nicht zum Bildsucher.


Frage : Sie haben die Schwierigkeiten mit den Objektiven bei der Entwicklung der Leica M8 erwähnt. War das das größte Problem bei der Entwicklung der M8?

Antwort : Das größte Problem ist tatsächlich die Software. Und zwar aus zwei Gründen, mit denen sich jeder Hersteller auseinander setzen muss: hoher ISO und Weißabgleich. Viele der Leica M-Benutzer arbeiten gern mit vorhandenem Licht, also ohne Blitzlicht. Wir mussten schon etwas sehr Spezielles entwickeln.

Leica M8

Frage : Statt des RAW-Formats hat Leica sich für DNG entschieden, was aus meiner Sicht eine gute Wahl ist.

Antwort : Das RAW-Format ist etwas Besonderes. Jede Marke hat ein anderes RAW-Format. Das ist nicht das, was wir wollen. Canon macht Dinge auf seine Art, Nikon auf eine andere, usw. Wir brauchen einen Standard. Deshalb hat Leica sich für DNG entschieden.


Frage : Aber Canon und Nikon haben ihre Standards entwickelt, bevor Adobe DNG entwickelt hat. Das könnte der Grund sein, warum sie DNG nicht als Standard übernommen haben?

Antwort : Ich glaube nicht, dass das der Grund ist. Aber, davon einmal abgesehen, wir brauchen nicht noch mehr Standards.


Frage : Da DNG mit Photoshop umgewandelt werden kann, brauchten Sie keine eigene Software zu entwickeln?

Antwort : Wir haben keinen eigenen RAW-Konverter. Aber wir liefern Software zur Leica M8, mit der Dateien auf den Computer übertragen werden können.


Frage : Die M7 ist eine analoge Kamera, die M8 eine digitale. Bei der Pressekonferenz wurde klar gesagt, dies bedeute nicht, dass eine neue M-Kamera keine analoge Kamera sein werde. Es ist also möglich, wenn eine M9 herauskommt, dass sie wieder Fotofilme verwenden wird?

Antwort : Die Idee ist die, zwei Serien zu haben, eine digitale und eine analoge. Aber was könnten wir an der M7 verändern? Sie ist perfekt und wenn die M7 verändert wird, wird sie wahrscheinlich M7-2 oder so genannt werden. Bei den Digitalen werden wir häufiger wechseln. Daher denke ich, dass die M9, aus dem gegenwärtigen Blickwinkel, eine Digitalkamera sein wird. Aber es gibt keine festen Regeln dafür, wir wollen uns alle Optionen offen halten.

Leica M8

Frage : Die Leica M8 ist gerade angekündigt worden. Könnten Sie uns etwas zu diesem Produkt erzählen? Haben sie Zahlen darüber, wie viele Einheiten verkauft werden?

Antwort : Es klingt wie Werbung, aber wir haben ausschließlich positive Reaktionen bekommen. Alle Profifotografen sind zufrieden mit ihrer Leica M8 und wir glauben sogar, neue potenzielle Leica-Benutzer hinzugewinnen zu können. Ich habe keine Zahlen oder Prognosen, aber ich hoffe, dass wir eine Menge Digital M8 Kameras verkaufen werden.


Frage : Die M ist schon seit recht langer Zeit auf dem Markt; wird es Unterschiede zwischen den Ländern geben?

Antwort : Leica ist stark in Deutschland und den USA. In Japan ist die M-Serie wirklich populär, insbesondere die Leica à la Carte, eine personalisierbare M. Man kann eine Gravierung dazubestellen, wodurch sie ein perfektes Geschenk ist.


Frage : Wird die Leica M8 im Vergleich zu den anderen M-Kameras eine neue Zielgruppe erschließen?

Antwort : Wir haben ein paar Profifotografen verloren. Als sie zur Digitalfotografie gewechselt sind, mussten sie sich zwischen Canon oder Nikon entscheiden. Aber einige Fotografen hassen es, so viel Ausrüstung mitzuschleppen. Leica ist in der Hinsicht ein Vergnügen. Viele Fotografen haben gesagt, dass sie eine Leica M8 kaufen werden, sobald sie erhältlich sein wird.

Leica Booth Photokina

Frage : Aber sie ist kein billiger Ausrüstungsgegenstand.

Antwort : Sie kostet eine Stange Geld. Aber trotz der Kostenfrage haben eine Menge Fotografen von Zeitungen, die nicht sehr viel Geld haben, zu uns gesagt, dass sie eine Leica M8 Digital haben wollen und haben sie tatsächlich schon vorbestellt.


Frage : Abgesehen von der Leica M8, hat Leica auch die DIGILUX 3 eingeführt. Eine Kamera mit dem Four-Thirds-System. Das erscheint wie ein Fremdkörper in der sonstigen Aufstellung von Leica.

Antwort : Finden Sie? Die Linse der Kamera ist fantastisch. Ja, es ist etwas Neues für Leica, wir probieren neue Märkte aus. Wir werden sehen, ob es funktioniert. Natürlich glauben wir an dieses System und wir schätzen uns glücklich, eine solide Zusammenarbeit mit Panasonic zu haben; ich finde die Ergebnisse ganz wunderbar.

Leica Digilux 3

Frage : Was bietet die Digilux 3, was die Panasonic L1 nicht hat; anders gefragt, sind es nicht zumindest ähnliche Produkte? Ist der Unterschied mehr als nur ein roter Punkt auf dem Gehäuse?

Antwort : Wir müssen erklären, dass es nicht nur der rote Punkt ist. Obwohl er natürlich ein starkes Markenzeichen ist. Es ist gut, auf den Markt für digitale Spiegelreflexkameras zu gehen. Und man muss dem Händler Produkte anbieten, die er leichter verkaufen kann als beispielsweise eine Leica M8 Kamera. Eine Kamera wie die Leica M8 ist für ein sehr spezielles Publikum, aber ein Produkt wie die Digilux 3 und andere Modelle werden auf ein größeres Publikum ausgerichtet sein.


Frage : Ist ihre Firma entschlossen, das untere Marktsegment zu erobern?

Antwort : Wir denken ernsthaft darüber nach, das zu tun. Wir haben schon die C-LUX, die eine echte Leica ist. Das Objektiv ist von uns, die Software ist von Leica und der Kundenservice ist von Leica. Es ist wichtig, dass der Kunde uns mit seinen Problemen anrufen kann. Im Augenblick kann niemand sagen, dass Leica nicht gut im digitalen Bereich ist. Wir bieten mit der C-LUX, D-LUX, V-LUX, Digilux, M und R ein breites Spektrum an.


Frage : Leica ist eine der Firmen, die am Four-Thirds-System beteiligt sind. Die Digilux 3 ist ein Beweis dafür. Was halten Sie von diesem System?

Antwort : Es ist logisch, dass wir Objektiv für dieses System anbieten. Wir hatten in der Vergangenheit eine Menge Standards. APS war solch ein Standard, von dem die Leute gesagt haben, er würde die Welt verändern. Und jetzt ist er vollkommen verschwunden. Es war ein interessanter Standard, aber er kam zu spät auf den Markt. Das Four-Thirds-System ist auch ein sehr guter Standard. Das Lustige ist, dass das Four-Thirds-System mit 18x24 mm eigentlich ein Kinoformat ist. Als Leica seine M-Serie eingeführt hat, haben sie das Kinoformat verdoppelt. Deshalb haben wir 36x24 mm. Mit dem Four-Thirds-System sind wir wieder im Kino angekommen. Das Format macht das Four-Thirds-System interessant für Filmemacher. Sie können die Kamera benutzen, ohne dabei an andere Blickwinkel denken zu müssen. Sie werden denselben Winkel mit derselben Brennweite erzielen.

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