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Leica Tri Elmar-M 18-21 mm ASPH Objektiv Nic Rossmüller : 15 September 2006 - 16:57 CET
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Leica Tri Elmar-M 18-21 mm ASPH Objektiv : Mit dem Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. stellt die Leica Camera AG, Solms, zur photokina in Köln (26. September bis 1. Oktober 2006) das erste Leica Super-Weitwinkelobjektiv mit einer 16 Millimeter Brennweite für das Leica Messsuchersystem vor. Zusammen mit den beiden Festbrennweiten 18 und 21 mm vereint es insgesamt drei extreme Weitwinkelperspektiven und ist damit beispielsweise für die anspruchsvolle Architekturfotografie oder Reportagen bestens geeignet. Der Einsatz von zwei asphärischen Linsen ermöglicht hierbei eine besonders kompakte Bauform des Objektives und sorgt für eine hohe Abbildungsleistung über den gesamten Brennweiten- und Fokussierbereich.
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Leica Tri Elmar-M ASPH Objektiv
Das Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. lässt sich sowohl an den analogen Leica M-Kameramodellen als auch an der neuen digitalen Leica M8 einsetzen. Verwendet an der Leica M8 ergibt sich durch den Brennweiten verlängerungsfaktor von 1,33 eine Verschiebung der Äquivalenzbrennweite um etwa eine Brennweitenstufe. Die Bildwirkung entspricht hierbei dann der eines 21, 24 und 28 mm Objektives. „Mit dem Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. steht nun auch für die Digitalfotografie ein Objektiv für den extremen Brennweitenbereich zur Verfügung, der bislang nur den analogen Leica M-Kameramodellen vorbehalten war.
Leica Tri Elmar-M 18-21 mm ASPH Objektiv - Weitwinkelsucher
Da das Objektiv außerdem besonders kompakt und vielseitig einsetzbar ist, sind Anwender mit nur einer Optik gleich für viele Aufnahmesituationen gerüstet “, so Rainer Bültert, Produktmanager für das M-System bei der Leica Camera AG. Als Zubehör zum neuen Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. ist ein Leica Universal Weitwinkelsucher M für die Brennweiten von 16 bis 28 mm erhältlich, der sich an den analogen Kameras Leica M7 und Leica MP und auch an der digitalen Leica M8 mit Brennweitenverlängerung verwenden lässt. Der Sucher ermöglicht eine exakte Bestimmung des Bildausschnitt für die fünf Leica M-Brennweiten 16, 18, 21, 24 und 28 mm.
Leica Tri Elmar-M ASPH Objektiv - Dioptrin
Durch den Parallaxenausgleich lässt sich der Ausschnitt an jede Fokussierentfernung anpassen. Die Verwendung einer asphärischen Linse ermöglicht die Kompaktheit, eine achromatisch korrigierte Linse erzielt die besonders hohe Farbbrillanz des Suchers. Weiterhin zeichnet er sich durch eine geringe Streulichtempfindlichkeit und hohe Auflösung aus. Der Leica Universal Weitwinkelsucher M verfügt außerdem über eine Wasserwaage zur exakten Ausrichtung der Kamera. Ein Dioptrienausgleich von -3 bis +3 ist über Korrekturlinsen möglich.
Leica Tri Elmar-M 18-21 mm Objektiv - Linsen
Das Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. besteht aus zehn Linsen (davon zwei Asphären) in sieben Gruppen. Diese sind aufgeteilt in zwei Variogruppen, die sich beim Verstellen der Brennweite unabhängig voneinander bewegen. Das Objektiv besitzt eine Innenfokussierung, wobei das Fokussierglied innerhalb der ersten Variogruppe platziert ist. Normalerweise tendieren Objektive bei der Naheinstellung zu leichten Bildfehlern. Die Innenfokussierung beim Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. wirkt diesem Effekt entgegen, da sie ähnlich einem Floating Element diese Fehler kompensiert, so dass die Abbildungsleistung über den gesamten Fokusbereich auf nahezu gleichmäßig hohem Niveau bleibt. Dadurch konnte auch der Naheinstellbereich auf 0,5 Meter verkürzt werden.
Leica Tri Elmar-M Objektiv - Preise und Verfügbarkeit
Bereits bei Offenblende besitzt das Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. eine sehr gute Abbildungsleistung. Zur Farbkorrektur kommen Gläser mit anormaler Teildispersion zum Einsatz. Das Leica Tri Elmar-M 1:4/16-18-21 mm ASPH. ist ab Dezember 2006 für eine unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland von 3100 Euro im Leica Fachhandel erhältlich. Als Set zusammen mit dem Leica Universal Weitwinkelsucher M kostet das Objektiv 3500 Euro.
Leica Tri Elmar-M 18-21 mm ASPH Objektiv - Technische Daten
• Zahl der Linsen / Gruppen: 10 / 7
• Asphärische Flächen: 2
• Arbeitsbereich: 0,5 m bis - Der Bereich von 0,5-0,7 m ist durch
• Bajonett: Leica M-Schnellwechsel-Bajonett mit 6 Bit Strichcode-Objektivkennung
• Filterfassung: Filterhalter für E67-Filter (optional)
• Gegenlichtblende: Außengewinde mit Geradführung und Anschlag
• Sucher: Universal Weitwinkelsucher M (12011)
• Oberflächenausführung: Schwarz eloxiert
• Länge bis Bajonettauflage: ca. 63 mm
• Größter Durchmesser: ca. 55 mm
• Gewicht: ca. 350 g
Über Leica
In den Dienst des besseren Bildes stellen sich alle Leica Camera Produkte seit jeher, welchem Bereich sie auch angehören mögen: Aufnahme, Wiedergabe oder Beobachtung. Die gemeinsamen Qualitätsmerkmale sowie die individuellen, anwendungsbezogenen Profile der Produktlinien erlauben es dem Unternehmen seit langem, unterschiedlichste Kundenbedürfnisse zu bedienen. In den ersten Jahren der Lichtbildkunst waren Fotografen vornehmlich damit beschäftigt, ihre schweren Plattenkameras von Aufnahmeort zu Aufnahmeort zu schleppen. Diese Mühsal beflügelte Oskar Barnack nach einer völlig neuen Technik des Fotografierens zu suchen. Schon 1905 hatte er die Idee, das Negativ-Format zu verkleinern, um die Fotografien nachträglich zu vergrößern. Die Umsetzung gelang ihm als Entwicklungsleiter bei Leica zehn Jahre später. Er entwickelte aus einem Gerät für Belichtungsproben für Kinofilm die erste Kleinbildkamera der Welt: die Ur-Leica.
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